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Zukünftig immer mehr Hitzewellen

Klimaforscher rechnen mit noch mehr Temperaturrekorden

Klimaforscher der NASA und des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung rechnen zukünftig mit immer öfter auftretenden Hitzewellen im Sommer. Als Beispiele verweisen sie auf die Hitzewellen aus den Jahren 2003, 2010 und diesem Jahr.
Wetteraufzeichnungen in den USA weisen die ersten 7 Monate des Jahres als die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen aus. Alle kontinentalen Bundesstaaten der USA waren im Juli durchschnittlich über 25°C warm. Der Mittelwert wurde dieses Jahr damit um fast 2° überstiegen.
Weil das Kühlwasser nicht mehr kühl genug war, mussten Kohlekraftwerke zeitweise heruntergefahren werden. Wenig Regen sorgte daneben für Preissteigerungen um 20% für Mais und Weizen. Insbesondere die Menschen in den Entwicklungsländern leiden besonders stark und den Folgen des Klimawandels.


charity:water Projekt in Äthiopien

Carbon-Scout unterstützt Kampagne zur Finanzierung von Bohranlagen für Trinkwasser in Afrika

800 Mio. Menschen auf der Erde haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. An mangelnder Hygiene sterben jedes Jahr mehr Menschen als an jeglicher Form von Gewalt.
charity:water ist eine Nonprofit-Organisation, die Menschen in Entwicklungsländern sauberes, sicheres Trinkwasser ermöglicht. Vereinnahmte Spenden fließen zu 100% in die Trinkwasserprojekte. Bisher konnten über 6.000 Projekte in 20 Ländern bereits 2,5 Mio. Menschen sauberes Wasser schenken.
Carbon-Scout hat einen Betrag gespendet, um gemeinsam mit über 13.000 weiteren Spendern weltweit die mobile Bohranlage „Yellow Thunder“ zu finanzieren. Seine aktuelle Position sowie beeindruckende Videos und Bilder des Projekts können auf der Webseite von charity:water angeschaut werden. Es lohnt sich!


Der Patient „Emissionshandel“ schwächelt

Ein kurzer Bericht zur aktuellen Situation des bedeutendsten Klimaschutzinstruments

Das weltweit größte Emissionshandelssystem startete 2005 mit dem Ziel, die Treibhausgasreduktionsziele der EU kosteneffizient, also möglichst günstig, zu erreichen. Emissionsminderungen werden dort umgesetzt, wo das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen am besten ist. Außerdem sollen die CO2-Preise Investitionen in Richtung „grün“ lenken. Soweit die Theorie. Doch die aktuellen Preise von unter 7 EUR je Tonne CO2, lassen diese Lenkungswirkung bezweifeln. Wer ist schuld? Wirtschaftskrise und Unsicherheiten über die Zukunft der internationalen Klimapolitik.

Hinzu kommen die Energieeffizienzziele, die den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen senken. Energieminister und EU-Kommissare wollen daher in den CO2-Markt eingreifen. Von „Backloading“ und „Set-Aside“ ist die Rede. Dabei sollen CO2-Zertifikate dem Markt zunächst vorenthalten oder sogar ganz entzogen werden, um den Preis zu stützen. Über die Rechtmäßigkeit wird gestritten. Marktakteure reagieren abwartend.

In der Zwischenzeit hat der weltweite CO2-Ausstoß einen neuen Rekord aufgestellt: 34 Milliarden Tonnen. Die entwickelten OECD-Staaten sind nur noch für ein Drittel der Emissionen verantwortlich. Die Schwellenländer China und Indien verursachen gemeinsam ein Drittel.

Bleibt also zu hoffen, dass die EU ihr System vorbildlich reformieren und einen Anstoß an die internationalen Klimaverhandlungen liefern kann. Denn in vier Monaten ist schon wieder Dezember. Und da ist nicht nur Weihnachten sondern auch COP18 – die 18. UN-Klimakonferenz, dieses Mal in Katar, dem Land mit den höchsten pro-Kopf-CO2-Emissionen.


IHK Gründer des Monats: Carbon-Scout

Die IHK Braunschweig gibt monatlich ihre Publikation „wirtschaft IHK BRAUNSCHWEIG” in einer Auflagenhöhe von 21.000 Exemplaren heraus. Sie ist das offizielle Organ der Industrie- und Handelskammer Braunschweig und wird Kammerzugehörigen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft unentgeltlich geliefert. Diesen Monat berichtet die Kammer in der Rubrik „Gründer des Monats“ über Carbon-Scout:

Die Idee, die hinter dem Emissionshandel steckt, ist ganz simpel: Wo auf unserer Erde die Treibhausgase entstehen, ist im Grunde genommen egal – entscheidend ist, dass sich die Emissionen in der Summe verringern. Damit diese Rechnung aufgehen kann, gibt es das Braunschweiger Unternehmen Carbon-Scout. »Unternehmen von den Vorteilen des Klimaschutzes überzeugen« – so fassen Johannes H. Diedrich und Benjamin Munzel ihre Geschäftstätigkeit zusammen. MEHR»

Carbon-Scout in der IHK wirtschaft


Carbon-Scout in der aktuellen REGJO

Das Regional-Journal für Südostniedersachsen berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über Carbon-Scout. Die Zeitschrift zeigt die die wirtschaftliche Vielfalt der Region, proträtiert Vordenker der Region und stellt innovative Unternehmen vor.
Zwei für den Klimaschutz – Braunschweiger Wirtschaftsingenieure beraten Unternehmen, die ihre Kohlendioxidbilanz verbessern möchten. MEHR»

Carbon-Scout in der REGJO